Dienstag, 29. November 2016

Ducktales

oder neues aus Entenhausen!




Laufenten sind Gewohnheitstiere! Jede noch so kleine Veränderung ist jedesmal ein absolutes Drama. Und ich glaube, das liegt hauptsächlich an Ren, unserem Erpel - er ist ein Feigling!



Ob ich den Stall mit neuem Stroh fülle, das Wasserbecken reinige und dabei auf einen anderen Platz stelle,  - jedesmal dauert es Stunden, bis er alles wieder annimmt. Manchmal muss ich ihn auch zu seinem Glück zwingen. Und das ist absolut kein Spaß! Habt Ihr schon einmal versucht, Laufenten einzufangen? Nur mit List ist es mir schließlich gelungen, sie abends wieder in den sauberen Stall zu kriegen ...




Dann kam der Tag, an dem die Truppe in ihr neues Quartier umziehen musste. Ich habe sie zwar ausgetrickst und mitsamt dem alten Stall einfach umquartiert - schließlich bin ich lernfähig! Trotzdem hat es vier Tage gedauert, bis sie sich endlich in die Voliere trauten. Dort blieben sie dann noch einmal für eine Woche - obwohl die Tür aufstand.  Es war wie eine magische Grenze, die sie nicht überschreiten durften! Ganz ehrlich - die Mädels hätten sich schon getraut. Aber er ist nunmal der Chef und hat das Sagen ... Mit Amy`s Hilfe sind sie aber schließlich doch wieder ins Freie, nun funktioniert der Alltag wieder ...



... und alle haben sich aneinander gewöhnt. Amy`s Jagdtrieb hat sich gelegt und sie ist inzwischen sehr aufmerksam, sobald die Enten aus irgendeinem Grund aufgeregt schnattern.



 Mia macht ihrem Namen wie immer Ehre - ihr sind die drei sowieso "Egal".




Nur Charly findet es manchmal lustig, die Neuen zu erschrecken, aber dabei zieht sie dann meist den kürzeren.





Was soll ich sagen:
Landleben ohne Tiere wäre wie Kuchen ohne Sahne ..... 










Montag, 31. Oktober 2016

Und wieder grüßt das Murmeltier ....





Das passt ja nun zusammen! Der Oktober zeigt sich dieses Jahr leider nicht von seiner schönen Seite und hat uns nasskaltes Herbstwetter pur geschickt. Hinzu kommt, dass der Südgiebel wieder hinter einem Gerüst verschwindet, denn das Fachwerk wird gestrichen und das Mauerwerk verfugt.



Als würde das noch nicht reichen, sieht die Zufahrt wieder aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Ohne Gas-, Wasser- und Stromleitungen geht eben nichts! Was soll`s, das überstehen wir auch noch!





Und dann - es wurde Licht!


Der Innenausbau läuft auf vollen Touren. Die ersten Lichtschalter und Glühbirnen sind installiert, die ersten Fliesen ausgesucht und Fensterangebote liegen vor!



Das absolute Highlight ist jedoch, dass der Denkmalschutz, mit dem wir uns wegen der Fenster nun endlich in Verbindung setzen mussten, keine unserer Baumaßnahmen beanstandet hat. Ich glaube wieder an Wunder!!!!



So viele Jahre träume ich nun diesen Traum vom eigenen Bed & Breakfast mit kleinem Café und schönen Sachen rund um Haus und Garten.

Jetzt bin ich tatsächlich auf der Zielgeraden und hoffe, dass alles so klappt, wie ich es mir wünsche!

Übrigens ein frohes Halloween!!!







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Freitag, 30. September 2016

Altweibersommer im September

mit Sandstrand pur!





Ja, auch die Elbe war einer der Gründe, warum wir hier auf dem Land ge"land"et sind! Solche Bilder entschädigen einfach für all die Arbeit, die man hier investiert. Da fällt es leicht, auch mal die Alltagssorgen zu vergessen ....



Anfangs wurden wir von vielen belächelt, wenn wir erzählten, wie wir uns unser Leben hier vorstellen.  Sich so viel Arbeit und Verantwortung freiwillig aufzuhalsen, ein Bed & Breakfast mit Café zu eröffnen, wenn alle anderen in Rente gehen?


Einen Traum verwirklichen zu können, ist ein großes Glück. Wir freuen uns darauf, immer wieder neue Menschen kennenzulernen und interessante Gespräche zu führen. Wir glauben, es hält jung, sich auf Neues einzulassen, zu improvisieren und an den eigenen Aufgaben zu wachsen. Nichts ist doch langweiliger, als jeden Tag nach dem immer gleichen Schema leben zu müssen? 





Auch unsere Tiere und der Garten sind eine Herausforderung und bringen uns immer wieder auf neue Ideen!





So wie letztes Wochenende!










Damit unsere Laufenten ein geschütztes Winterquartier bekommen, krempelten wir die Arme hoch und wurden kreativ.
Hinter unserer Remise
stapelten wir das alte Holz um, sägten und transportierten die Rundhölzer zu unserer Feuerstelle. Nun haben wir dort einen nützlichen Windschutz und ich einen neuen Platz zum dekorieren!






Und das Ergebnis gefällt uns gut!


Mittwoch, 31. August 2016

Abschied vom Sommer

- mit ganz viel Sonne!




 

Wie schön, dass sich nun der Sommer doch noch einmal zurückgemeldet hat. Der August war zwar nicht kalt, aber doch ziemlich durchwachsen. Was soll`s - zum Monatsende scheint die Sonne und der Himmel ist strahlend blau.



Trotzdem kann man den Herbst bereits spüren - und sehen. Die Störche haben sich leider inzwischen verabschiedet, aber dafür sind die ersten Wildgänse zurück und machen mit ihrem Geschnatter unseren Laufenten Konkurrenz.



In unserem alten Haus hat sich viel getan und langsam aber sicher wächst alles zusammen. Wir arbeiten uns nun von oben nach unten vor und die beiden oberen Suiten sollen in ca. 4 Wochen endlich im Rohbau fertig sein.




Ich bin also zur Zeit unterwegs um Kacheln für die Badezimmer auszusuchen. Und ich muss mich langsam auch entscheiden, wie Balken und Wände gestrichen werden sollen. Zwar werden alle meine Landhaus-Suiten im Shabby-Look eingerichtet, doch sie sollen sich trotzdem farblich unterscheiden und ihren eigenen Charakter bekommen.

Ja - lacht nur, es werden wirklich Suiten. Denn wir haben immer einen separaten Wohn- und Schlafbereich - und natürlich ein Bad. Aber anders als in Apartements wird es keine Küche geben, sondern nur einen kleinen Kühlschrank und die Möglichkeit, Kaffee oder Tee zu kochen. Und in Hotels sind das dann eben Suiten - also auch bei mir!


Nobel geht die Welt zugrunde ....


Sonntag, 31. Juli 2016

"Ent"lich -

unsere neuen Mitbewohner stellen sich vor!






Das sind nun also Ren, Min und Bi - unsere neuen Familienmitglieder!



Viel haben wir über sie gelesen, geredet und letztes Jahr schon mal ein Haus für sie gebaut. Aber die Anschaffung haben wir dann doch immer wieder vor uns hergeschoben.




Doch wozu hat man schließlich Freunde ...

Als Geburtstagsüberraschung bekam mein Mann also dieses Jahr drei junge Laufenten. Das ist auch der Grund für ihre außergewöhnlichen Namen. Schließlich ist er beruflich sehr viel in der Welt unterwegs - unter anderem eben auch in China. Und so heißen sie jetzt wie die chinesische Währung, auch wenn Laufenten ursprünglich aus Indien stammen.

Seit das Trio bei uns eingezogen ist, ist es mit der Ruhe vorbei. Ununterbrochen wird geschnattert, man kann sich nur wundern, wieviel die drei sich zu erzählen haben. Wahrscheinlich sind es Mädels ...

Noch sind sie etwas schüchtern und halten gebührend Abstand von uns. Aber das wird sich sicher bald ändern und dann gibt es bestimmt viele lustige Geschichten zu erzählen ...

... wie schön, dass wir unserem Traum vom Landleben wieder ein Stückchen näher gekommen sind!








Donnerstag, 30. Juni 2016

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

aber langweilig ist er auch nicht!






Tja, nun ist der Juni auch schon wieder vorbei und ich melde mich mal wieder auf den letzten Drücker. Die Tage verfliegen hier nur so, obwohl eigentlich nichts Aufregendes passiert. Alltag eben!



Wie öde, denken wohl jetzt viele von Euch. Denn Alltag wird ja meist als etwas Negatives, Langweiliges,  oft sogar als Belastung empfunden. Alltag ist das Gegenteil von Feiertag, Urlaub und Spaß. Aber warum eigentlich? Was wäre, wenn es keinen Alltag mehr gäbe?



Dabei besteht doch unser aller Leben zum grössten Teil aus eben diesem Alltag. Aber wir
versuchen meist, jeden Tag einfach nur schnell hinter uns zu bringen und leben nur fürs Wochenende und den Urlaub. Ist das nicht traurig? Ist es in Wahrheit nicht Glück, dass wir jeden Morgen aufstehen dürfen, eine Arbeit haben, für die Familie sorgen können, gesund sind? Und auch, wenn nicht alles rund läuft und jeder von uns sicherlich eine Menge Probleme hat, ist es besonders wichtig, den Blick für das Schöne und Gute nicht zu verlieren. Also gebt dem Alltag eine Chance und versucht ihn auch mal positiv zu sehen - ich glaube, das hat er verdient!



Bei mir sind es inzwischen die kleinen
Glücksmomente, die wichtig geworden sind. Ich glaube, dass ist tatsächlich einer der Gründe, 
warum ich keinerlei Bedürfnis mehr verspüre, in Urlaub zu fahren und mir die Welt anzuschauen. Gut, ich bin schon sehr viel gereist, habe viel gesehen und erlebt. Aber das ist es nicht. Wichtiger ist dieses Ziel, hier etwas zu schaffen und so freue ich mich über jeden Tag, an dem es ein Stückchen weitergeht.



Der Garten nimmt Gestalt an, die Sträucher und Bäume sind schon richtig gewachsen. Das alte Haus ist zwar innen immer noch ein Rohbau, aber die Wände stehen nun und die Zimmer sind  im prinzip fertig.  Langsam aber sicher müssen die     Badfliesen ausgesucht, die Farbgebung für die Wände und ganz viele Details entschieden werden. Auch die Planung im Café für den Küchen- und Tresenbereich sind in vollem Gange und nicht gerade einfach! Doch die Terrasse ist schon fast gemütlich ...




















Aber abends mit Nachbarn, Freunden und den Tieren auf dem Deich oder am Fass zu sitzen, ein
Bier oder ein Glas Wein zu trinken, Besuch aus der alten Heimat zu bekommen, zu reden, die Tiere zu beobachten, zu planen und zu träumen, das Arbeitstempo selbst zu bestimmen, die Störche klappern zu hören, den Sonnenuntergang zu beobachten und saubere, klare Luft zu atmen ist Glück pur.



Schöner kann es woanders auch nicht sein!






Donnerstag, 26. Mai 2016

Sommer im Mai

und endlich ist alles wieder grün!


Fast - denn schaut Euch an, was wir mit unserer
schönen Akazie gemacht haben. Wir haben sie erwürgt, ihr im wahrsten Sinn des Wortes den Saft abgedreht ... Und zwar mit zwei Öllampen, die wir vor fast zwei Jahren am Stamm befestigt hatten. Wie blöd kann man nur sein!


 

Als wir endlich bemerkten, dass unser Baum ums Überleben kämpft, war es schon zu spät. Er sieht so traurig aus, obwohl er tapfer versucht noch ein paar Blätter zu bekommen. Nun versuche ich unsere Missetat mit viel Wasser und Dünger wieder gutzumachen. Nächstes Jahr werden wir wohl wissen, ob er es geschafft und uns verziehen hat.



Auch die Störche sind natürlich wieder da! Aber schaut Euch unseren armen Storchenpapa an. Er musste sein Heim und seine Familie gegen einen Eindringling verteidigen - und wie man sieht, ist ganz schön Blut geflossen. Gott sei Dank ist jedoch alles gut gegangen und die Verletzung sah schlimmer aus als sie tatsächlich war. Inzwischen ist auch alles wieder verheilt und der Nachwuchs sogar schon geschlüpft. Aber wieviele es sind, wissen wir noch nicht. Wie ich von Nachbarn hörte, hat auch der "Verlierer" ein neues Zuhause gefunden und so sind alle wieder glücklich und zufrieden!