Sonntag, 31. Juli 2016

"Ent"lich -

unsere neuen Mitbewohner stellen sich vor!






Das sind nun also Ren, Min und Bi - unsere neuen Familienmitglieder!



Viel haben wir über sie gelesen, geredet und letztes Jahr schon mal ein Haus für sie gebaut. Aber die Anschaffung haben wir dann doch immer wieder vor uns hergeschoben.




Doch wozu hat man schließlich Freunde ...

Als Geburtstagsüberraschung bekam mein Mann also dieses Jahr drei junge Laufenten. Das ist auch der Grund für ihre außergewöhnlichen Namen. Schließlich ist er beruflich sehr viel in der Welt unterwegs - unter anderem eben auch in China. Und so heißen sie jetzt wie die chinesische Währung, auch wenn Laufenten ursprünglich aus Indien stammen.

Seit das Trio bei uns eingezogen ist, ist es mit der Ruhe vorbei. Ununterbrochen wird geschnattert, man kann sich nur wundern, wieviel die drei sich zu erzählen haben. Wahrscheinlich sind es Mädels ...

Noch sind sie etwas schüchtern und halten gebührend Abstand von uns. Aber das wird sich sicher bald ändern und dann gibt es bestimmt viele lustige Geschichten zu erzählen ...

... wie schön, dass wir unserem Traum vom Landleben wieder ein Stückchen näher gekommen sind!








Donnerstag, 30. Juni 2016

Der Alltag ist vielleicht nicht spektakulär

aber langweilig ist er auch nicht!






Tja, nun ist der Juni auch schon wieder vorbei und ich melde mich mal wieder auf den letzten Drücker. Die Tage verfliegen hier nur so, obwohl eigentlich nichts Aufregendes passiert. Alltag eben!



Wie öde, denken wohl jetzt viele von Euch. Denn Alltag wird ja meist als etwas Negatives, Langweiliges,  oft sogar als Belastung empfunden. Alltag ist das Gegenteil von Feiertag, Urlaub und Spaß. Aber warum eigentlich? Was wäre, wenn es keinen Alltag mehr gäbe?



Dabei besteht doch unser aller Leben zum grössten Teil aus eben diesem Alltag. Aber wir
versuchen meist, jeden Tag einfach nur schnell hinter uns zu bringen und leben nur fürs Wochenende und den Urlaub. Ist das nicht traurig? Ist es in Wahrheit nicht Glück, dass wir jeden Morgen aufstehen dürfen, eine Arbeit haben, für die Familie sorgen können, gesund sind? Und auch, wenn nicht alles rund läuft und jeder von uns sicherlich eine Menge Probleme hat, ist es besonders wichtig, den Blick für das Schöne und Gute nicht zu verlieren. Also gebt dem Alltag eine Chance und versucht ihn auch mal positiv zu sehen - ich glaube, das hat er verdient!



Bei mir sind es inzwischen die kleinen
Glücksmomente, die wichtig geworden sind. Ich glaube, dass ist tatsächlich einer der Gründe, 
warum ich keinerlei Bedürfnis mehr verspüre, in Urlaub zu fahren und mir die Welt anzuschauen. Gut, ich bin schon sehr viel gereist, habe viel gesehen und erlebt. Aber das ist es nicht. Wichtiger ist dieses Ziel, hier etwas zu schaffen und so freue ich mich über jeden Tag, an dem es ein Stückchen weitergeht.



Der Garten nimmt Gestalt an, die Sträucher und Bäume sind schon richtig gewachsen. Das alte Haus ist zwar innen immer noch ein Rohbau, aber die Wände stehen nun und die Zimmer sind  im prinzip fertig.  Langsam aber sicher müssen die     Badfliesen ausgesucht, die Farbgebung für die Wände und ganz viele Details entschieden werden. Auch die Planung im Café für den Küchen- und Tresenbereich sind in vollem Gange und nicht gerade einfach! Doch die Terrasse ist schon fast gemütlich ...




















Aber abends mit Nachbarn, Freunden und den Tieren auf dem Deich oder am Fass zu sitzen, ein
Bier oder ein Glas Wein zu trinken, Besuch aus der alten Heimat zu bekommen, zu reden, die Tiere zu beobachten, zu planen und zu träumen, das Arbeitstempo selbst zu bestimmen, die Störche klappern zu hören, den Sonnenuntergang zu beobachten und saubere, klare Luft zu atmen ist Glück pur.



Schöner kann es woanders auch nicht sein!






Donnerstag, 26. Mai 2016

Sommer im Mai

und endlich ist alles wieder grün!


Fast - denn schaut Euch an, was wir mit unserer
schönen Akazie gemacht haben. Wir haben sie erwürgt, ihr im wahrsten Sinn des Wortes den Saft abgedreht ... Und zwar mit zwei Öllampen, die wir vor fast zwei Jahren am Stamm befestigt hatten. Wie blöd kann man nur sein!


 

Als wir endlich bemerkten, dass unser Baum ums Überleben kämpft, war es schon zu spät. Er sieht so traurig aus, obwohl er tapfer versucht noch ein paar Blätter zu bekommen. Nun versuche ich unsere Missetat mit viel Wasser und Dünger wieder gutzumachen. Nächstes Jahr werden wir wohl wissen, ob er es geschafft und uns verziehen hat.



Auch die Störche sind natürlich wieder da! Aber schaut Euch unseren armen Storchenpapa an. Er musste sein Heim und seine Familie gegen einen Eindringling verteidigen - und wie man sieht, ist ganz schön Blut geflossen. Gott sei Dank ist jedoch alles gut gegangen und die Verletzung sah schlimmer aus als sie tatsächlich war. Inzwischen ist auch alles wieder verheilt und der Nachwuchs sogar schon geschlüpft. Aber wieviele es sind, wissen wir noch nicht. Wie ich von Nachbarn hörte, hat auch der "Verlierer" ein neues Zuhause gefunden und so sind alle wieder glücklich und zufrieden!

 




Donnerstag, 21. April 2016

Ein Frühling voller Magie -

 die ersten Elfen ziehen bei uns ein!




Manche mögen mich nun für verrückt halten - und wahrscheinlich bin ich das auch. Oder nein, ich bin in vielen Dingen einfach nur Kind geblieben. Ich liebe Märchen, verzauberte Orte und all die alten Dinge aus der Vergangenheit, was man ja auch an meinen Möbeln unschwer erkennen kann. Und ich bin immer noch hoffnungslos romantisch! An Mia geht das alles vorbei - ihr zweiter Name ist sowieso Mia Egal!


Schon vor ein paar Jahren bin ich über diese
Baumelfe gestolpert, in die ich mich auf Anhieb verliebte. Mir gefiel dieses hübsche und doch irgendwie unheimliche Gesicht, in dem Freunde von uns sogar etwas Teuflisches entdeckten. Aber ich glaube natürlich fest daran, dass es ein guter Elf ist, der uns hier beobachtet und auf uns aufpasst. Und wenn ihr genau hinschaut, ist da noch jemand im Hintergrund versteckt!






Zufällig habe ich dann entdeckt, dass es in den USA wohl eine eingschworene Gemeinschaft gibt, die ebenso von Elfen fasziniert ist wie ich. Ich habe unglaubliche Elfenhäuser- und landschaften entdeckt, die so mystisch sind, das man sofort anfängt, an diese kleinen Waldgeister zu glauben.

 
Unsere 3 Eichen sind also der perfekte Platz, um diese Wesen in unseren Garten zu locken. Gott sei Dank findet auch mein Mann diese Idee sehr schön und hat mir sofort die ersten Türen und Fenster aus alten Ästen gebastelt, die nun den Baumstamm hochklettern. Weitere werden natürlich folgen ....

Der Anfang ist gemacht! Mal sehen, ob in Zukunft auch magische Dinge in unserem Garten passieren.



Montag, 29. Februar 2016

Frühjahrsmüdigkeit

und was ich dagegen tue!



Es sind wie immer die kleinen Dinge im Leben, die glücklich machen. Im Februar, der wettermäßig überwiegend ungemütlich daherkommt, muss man sich schon ein wenig anstrengen, um nicht in eine Winterdepression zu verfallen.

Dank Internet (Fluch und Segen zugleich!) bin ich also meist damit beschäftigt, mir für unseren Garten neue Anregungen zu suchen und da fällt das Träumen und Planen dann gar nicht mehr so schwer. Das meiste davon wird dann zwar leider aus Zeitmangel doch erst einmal nicht umgesetzt, aber es überbrückt wenigstens die triste Jahreszeit.




 

Kommen dann die ersten Sonnentage - so wie heute zum Beispiel - spaziere ich durch den Garten und schaue, wo die ersten Knospen, Schneeglöckchen, Osterglocken und Co. zum Vorschein kommen. Da kann der Frühling doch wirklich nicht mehr sooo weit weg sein ....



Und zwischendurch bin ich natürlich immer mal wieder in der Werkstatt, um meine gesammelten Möbel und Dekosachen "gästezimmertauglich" herzurichten.


 

Sonntag, 31. Januar 2016

Ein neues Jahr hat begonnen

und es liegt an uns, das Beste daraus zu machen!



 


Im Januar habe ich immer das Gefühl, unendlich viel Zeit vor mir zu haben, das Jahr ist ja noch sooo lange. Dann drehe ich mich einmal um - und schon ist der erste Monat wieder vorbei.
Dabei war es doch gerade erst Silvester!




Was die Wochen scheinbar nur so verrinnen lässt, sind entweder die vielen alltäglichen Gewohnheiten, die wir nicht einmal mehr wahrnehmen oder aber ein Übermaß an Terminen und Erledigungen. Die Gedanken sind oft schon bei der nächsten Aufgabe, obwohl die jetzige noch gar nicht beendet ist. In der Rückschau haben wir dann das Gefühl, überhaupt nichts getan und nirgends gewesen zu sein. Da haben uns diese Beiden eindeutig etwas voraus!






Wenn es Euch auch so ergeht, dann solltet Ihr mal wieder Tagebuch führen - vielleicht wie in Teenagerzeiten. Ein paar Sätze oder Anmerkungen genügen schon und es muss auch nicht notgedrungen täglich sein. Dazu Fotos, Visitenkarten, Zeitungsausschnitte, Rezepte, und am Ende des Jahres werdet Ihr nicht nur wissen, wo die Zeit geblieben ist, sondern überrascht sein, wie viel Schönes der Alltag zu bieten hat, wenn man ihn nur mit wachen Augen wahrnimmt.

Für mich ist mein Blog das Tagebuch. Wann immer ich will, kann ich die Zeit zurückdrehen und lesen, was von meinem Traum schon Realität geworden ist und was noch getan werden muss.


Das spornt mich dann auch an und so war ich in den ersten Tagen dieses neuen Jahres schon sehr kreativ. Ich habe mich in die Werkstatt zurückgezogen und einem Stuhl und einem alten Vertiko neues Leben eingehaucht.
 

Das Wetter spielte allerdings total verrückt

Es gab von sonnigen, frühlingshaften Tagen über Herbststurm bis Eisregen und Schnee alles. So bin ich auch noch dazu gekommen, ein paar Eiskuchen zu "backen", die abends mit Teelichtern so romantisch leuchten!
 




 In diesem Sinne wünsche ich allen ein kreatives und unvergessliches Jahr!

Eure Christiane 


Donnerstag, 31. Dezember 2015

Ein frohes neues Jahr 2016

Das Gute beginnt mit den richtigen Gedanken!

 




Es ist eine Kunst, Erinnerungen ganz bewusst hervorzuholen, besonders die kleinen und unscheinbaren. Wenn ich zurückschaue auf Stationen in meinem Leben, dann wird mir klar, dass ohne sie mein Leben anders verlaufen wäre: Ereignisse, Begegnungen, Menschen.

Wir glauben immer, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und alles beeinflussen zu können - aber das ist oft ein Trugschluss.

Meist war es gerade der "Zufall" oder vielleicht auch "Schicksal", die meinen Weg in eine ganz andere Richtung lenkten. Manchmal sind Dinge eben einfach passiert und ich habe nur versucht, das Beste daraus zu machen. Dazu gehört Vertrauen, in sich selbst wie auch in andere, Zuversicht und wohl auch manchmal etwas Mut. Denn was daraus wird, weiß man anfangs nie und immer gehört auch eine Portion Glück dazu.

Selbst das Schwere und Leidvolle, das man vielleicht zu tragen hatte und immer noch trägt, hat seinen Sinn. Im Rückblick kann man vieles ganz anders oder manchmal überhaupt erst einordnen. Irgendwann sollte man jedoch Frieden schließen, sich selbst und anderen Fehler verzeihen und nach vorne schauen. Und der Beginn eines neuen Jahres ist dafür gar kein schlechter Zeitpunkt!


In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Start in ein neues Jahr voller glücklicher und zufriedener Tage.

Eure Christiane