Freitag, 21. April 2017

Unsere Störche sind wieder da

und die Frühlingsgefühle auch!


Wie schön ist es jedes Jahr aufs Neue das Geklapper der Störche zu
hören. Dann weiß man, dass der Frühling da ist! Am letzten Märztag ist Herr Storch angekommen, hat das Nest etwas in Ordnung gebracht, um einen Tag später glücklich seine Frau wieder "in die Flügel" zu schließen. Liebe ist sooo schön .....



Aber auch meine Enten haben Frühlingsgefühle. Und sie haben mich ausgetrickst. Auf einmal gab`s nämlich täglich nur noch ein Ei! Aber da die Mädels anfangs die Eier auch oft irgendwo im Garten verteilt hatten, dachte ich mir nichts dabei. Ab und zu habe ich natürlich auf meinem Gartenrundgang bestimmte Stellen kontrolliert, aber nie etwas gefunden. Es hätte ja auch sein können, dass nachts Eierräuber unterwegs sind ...

Dann war auf einmal Entendame Min verschwunden. Ich war mir sicher, dass ein Raubvogel sie erwischt hat. Doch abends war sie plötzlich wieder da. Ich war so erleichtert - und wurde stutzig. Am nächsten Morgen dasselbe Spiel. Kurz nachdem ich die Truppe aus dem Stall ließ, war sie wieder verschwunden und die beiden anderen heuchelten Unschuld. 


Schließlich habe ich sie im Schuppen ganz versteckt im Stroh gefunden - ich musste wirklich genau hinschauen. Im Nest fand ich sage und schreibe 15 Eier. Sie war wirklich ganz schön fleißig! Nur schade, dass ich sie nicht brüten lassen kann. Aber mit 15 Entenküken wäre ich im Moment total überfordert. Vielleicht nächstes Jahr ....





Denn dieses Jahr werden wir mit dem Innenausbau beschäftigt sein - jetzt, wo alle Fenster eingebaut sind. Unsere Entscheidung, im  Wohnteil weiße und im früheren Stallbereich  dunkle Fenster einzubauen, war auch richtig. So fallen die unterschiedlichen Fensterformate weniger auf und die ursprüngliche Trennung bleibt offensichtlich.




Das Wetter ließ diesen Monat leider sehr zu wünschen übrig und war ingesamt viel zu kalt - Aprilwetter eben. Die beste Gelegenheit, sich in die Werkstatt zurückzuziehen und weiter Möbel zu streichen ...  Fotos meiner "Meisterwerke" gibt`s aber erst, wenn alle auch ihren richtigen Platz gefunden haben! 










Donnerstag, 23. März 2017

Nun haben auch wir wieder den Durchblick

und freuen uns auf den Frühling!

ich
Traraaaa - die ersten Fenster sind eingebaut!


Vergessen meine Ungeduld und die Enttäuschung, dass der Einbau im Januar wegen des kalten Wetters nicht geklappt hat. Nun steht der Frühling vor der Tür, die Tage sind schon wieder spürbar länger und ich platze vor Tatendrang.



Allerdings gibt es doch schon wieder einen Wermutstropfen - wie könnte es auch anders sein. Denn inzwischen ist klar, dass der erhoffte Eröffnungstermin im Mai unmöglich zu schaffen sein wird. Es ist einfach noch zu viel zu tun ....




Dafür waren wir letzten Freitag in Hamburg auf der InterNorga um uns über Kaffeemaschinen und sonstige Küchengeräte zu informieren.
Und ich muss sagen, so eine Gastronomiemesse ist eine leckere Sache. Überall darf man probieren, mmmh!! Dieser Tag war absolut informativ und hat auf jeden Fall Spaß gemacht.



Zu Hause war ich dann wieder mit meiner "Lieblingsaufgabe" beschäftigt - dem Einsammeln und Verbrennen der Eichenblätter. Eine Sysiphusarbeit  - aber immerhin hält sie fit! Und irgendwie macht es ja auch Spaß, denn Krokusse und Schneeglöckchen blühen und die Sträucher bekommen die ersten Knospen. Es ist einfach jedes Jahr aufs Neue schön ....





Übrigens legen unsere Laufentendamen seit einigen Wochen fleißig Eier - das waren die ersten drei Exemplare!  
Die beiden Mädels scheinen sich inzwischen allerdings einen Spaß daraus zu machen und verstecken die Eier manchmal auch im Garten - mal unter einem Strauch, mal zwischen den Fahrrädern, mal entdecke ich ein Ei beim Ausschütten des Planschbeckens - und einige finde ich gar nicht. Fast wie Ostern!




Ach ja - und sie werden immer frecher. Es ist ja lustig, wenn sie ihren Mittagsschlaf direkt vor unserer Terrassentür verbringen. Die Spuren, die sie dabei allerdings hinterlassen, sind nicht so berauschend. Da müssen wir uns wohl oder übel etwas überlegen!

Freitag, 17. Februar 2017

Ein Fussboden aus Mondholz

Das ist so romantisch !!!


Erst einmal vorweg - unser Mondholz stammt natürlich von der Erde, und zwar aus der Region Eldenburg bei Lenzen. Die Bäume gehörten dem Grafen Adolf von Wangenheim, der Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstages war. Er starb 1936 in Eldenburg, die Erben leben schon lange nicht mehr hier. 


In diesem Waldstück, dass Priemer genannt wird, ist der Boden extrem karg, so dass die Bäume dort nur sehr langsam wachsen. Daher ist ihr Holz härter und dichter als gewöhnlich. Die Fichten sind zwischen 120-140 Jahre alt und wurden für uns bei Mondschein geschlagen. Das gefällt mir so gut, dass ich es Euch einfach erzählen muss.


Bei Wikipedia könnt Ihr dazu nachlesen, dass dem Mondholz besondere Qualitäten hinsichtlich seiner Stabilität, Haltbarkeit, Feuerbeständigkeit, Härte und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge nachgesagt wird. Es wird von Kaminen in alten Bauernhäusern berichtet, die innen mit Mondholz ausgekleidet seien. Das Holz verkohle nur an der Oberfläche, brenne aber nicht. Die Bäume müssen jedoch im Winter um Weihnachten herum bei abnehmendem Mond kurz vor Neumond geschlagen werden. Allerdings gibt es regional auch abweichende Fälltermine - zu kleinlich muss man ja auch nicht sein.





Wissenschaftlich konnte natürlich zwischen Bäumen, die am Tage und Bäumen, die bei Mondschein geschlagen wurden, kein Unterschied nachgewiesen werden - obwohl an der Schweizerischen Hochschule für Forstwirtschaft daran geforscht wird. Trotzdem ist diese Geschichte im Volksglauben verankert und - wie ich finde - eine wirklich romantische Vorstellung.  Und sogar für die Orgel in der Elbphilharmonie in Hamburg soll Mondholz verwendet worden sein.
Na dann ....



Ach ja, das muss nun ja auch einmal erwähnt werden. Dass wir an dieses Holz kamen, haben wir ganz alleine unserem "Baustoffhändler unseres Vertrauens" zu verdanken. Für alle großen und kleinen Probleme kennt er eine Lösung. Und sollte er doch einmal ratlos sein, dann kennt er jemanden, der helfen kann. Dafür gibt`s dann bei jedem Besuch mindestens eine Tasse Kaffee .... und immer viel zu lachen. Wie schön, dass es solche Menschen gibt.







Dienstag, 31. Januar 2017

Noch liegt alles im Winterschlaf

- außer unseren Enten natürlich!








  Die baden auch bei eisigen Temperaturen!





Ja, der Januar war wie immer lang, dunkel und
dieses Jahr auch kalt. War ja klar, denn die Fenster wurden geliefert und wir konnten sie bei diesen Minusgraden natürlich nicht einbauen. Meine Geduld wird mal wieder auf eine harte Probe gestellt ...




Und doch wird diese Ungeduld bald vergessen sein und ich werde mit Wehmut an die Zeit der Planung, des Aufbaus, der Arbeit, den Veränderungen und
des Träumens zurückdenken.
Das Schöne an Erinnerungen ist nämlich, dass die Höhepunkte und die besonderen Momente in den Gedanken bleiben - und das hat seinen Sinn. Deshalb glauben wir ja auch immer, dass früher alles besser war. Aber wenn wir dann genauer zurückblicken, stimmt das nur zum Teil. Trotzdem wird eines Tages die Zeit, in der wir jetzt leben "die gute alte Zeit" sein.

Wenn uns das klar wird, dann sollten wir alles dafür tun,
im Hier und Jetzt schöne Erinnerungen zu schaffen.
Das ist mein Vorsatz für das neue Jahr.

Ich möchte mir Zeit nehmen für Menschen und mit ihnen schöne Erinnerungen entstehen lassen. Das klingt irgendwie einfach und doch glaube ich, dass es vielleicht zu einer der schwierigsten Aufgaben gehört. Denn im Alltag gleichen sich oft die Tage, man hält nicht inne, hetzt von einem Termin zum nächsten und verpasst oft Gelegenheiten, zusammen Geschichte zu schreiben. Dann wird es auch irgendwann keine Erinnerungen geben außer der, dass nie Zeit genug war.





Hier einen Treffpunkt für Familie und Freunde zu haben, ist ein großes Glück. Und wenn dann von Zeit zu Zeit neue Menschen den Weg hierher finden, die inspirieren und durch ihre Anwesenheit das Leben spannend machen, habe ich schon ganz schön viel erreicht!









Montag, 2. Januar 2017

Der Start ins neue Jahr ist geschafft!





Wir alle bekamen zum Jahresanfang von Familie und Freunden unzählige Wünsche und Bilder - manche lustig und einige zum Nachdenken. Doch diese Geschichte gefiel mir so sehr, dass ich dachte, dies wäre ein wirklich guter Anfang für 2017.

Der schwarze Punkt


Ein Professor überraschte seine Studenten eines Tages mit einem ganz besonderen Test. Die Aufgabenblätter, die er verteilte, enthielten zur allgemeinen Verwunderung jedoch keine einzige Frage, sondern nur einen schwarzen Punkt.

Der Professor erklärte nun folgendes: "Ich möchte euch bitten, das aufzuschreiben, was ihr dort seht." Die Studenten waren zwar verwirrt, begannen nach einigem zögern jedoch mit ihrer Arbeit.  Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Blätter ein und begann das, was seine Schüler zu Papier gebracht hatten, laut vorzulesen.

Alle hatten ohne Ausnahme den schwarzen Punkt beschrieben - seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Der Professor lächelte und sagte: "Ich wollte Euch eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Wie ich vermutete, hat niemand etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt und übersah dabei alles andere drumherum. Und das gleiche geschieht in unserem Leben.

Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken. Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Täglich gibt es viele Gründe sich zu freuen, wir haben Familie, Freunde, die Arbeit, leben in Wohlstand und Sicherheit und überall gibt es Wunder, die man nur sehen und erkennen muss. Doch wir konzentrieren uns oft nur auf die dunklen Flecken, die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, Enttäuschung mit einem Freund usw.

Aber diese dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, und doch sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in eurem Leben."