Samstag, 25. Januar 2014

Ende und Neuanfang

Im Rythmus der Jahreszeiten



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Geht es Euch auch so? Ich brauche immer einige Tage, um mich an die neue Jahreszahl zu gewöhnen und regelmäßig verschreibe ich mich beim Datum. Und doch verfliegt die Zeit so schnell und der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder vorbei. 

Den Januar mochte ich von allen Monaten des Jahres immer am wenigsten. Er ist lang, kalt, dunkel, die Freude und Aufregung über Weihnachten und Silvester sind vorbei und der Frühling ist noch sooo weit entfernt. Aber seit wir auf dem Land leben, lerne ich langsam wieder, mich auf den Zyklus der Natur einzulassen und sehe diese "erzwungene Ruhe" positiv.

 Ein ruhiger, stressfreier Jahresanfang tut gut und gibt mir Zeit, mich nicht nur in Gedanken auf das neue Jahr vorzubereiten. Zu wissen, wo man hin will, hilft, sich nicht zu verzetteln und das Wesentliche im Auge zu behalten. Und deshlab genieße ich diese Tage "vor dem Sturm", tanke neue Kraft und bin neugierig auf das, was das neue Jahr bringen wird.




Dieser Jahresanfang war in ganz Deutschland recht mild und auch, wenn es manchmal nachts Minustemperaturen gab, konnte man das nicht wirklich als Winter bezeichnen. Die meisten Menschen freuen sich darüber, aber ich liebe glitzernde, schneebedeckte Landschaften - besonders bei strahlend blauem Himmel - und war daher glücklich über die wenigen Flocken, die bei uns dann doch noch vom Himmel fielen. Unsere Großbaustelle sieht nun gleich viel ordentlicher und heller aus und der Matsch hört auf, weil die Erde gefroren ist. Und ich bekomme Lust auf eine Schneeballschlacht, Schlittenfahren, Eisstockschießen oder einen Schneemann zu bauen - so wie im letzten März. Doch dafür reicht das bißchen Schnee leider nicht und so muss ich mich mit meinem Holzschneemann begnügen. Der ist aber doch auch toll, oder?



 
Die Arbeiter und Zimmerleute freuen sich natürlich nicht über die eisigen Temperaturen, die inzwischen hier im Norden herrschen. Tapfer haben alle trotzdem jeden Tag auf dem Dach und draußen gearbeitet. Als kleinen Dank gabs heißen Kaffee und einen warmen Pausenraum - immerhin.



So sah unser altes Bauernhaus also letzte Woche aus. Eingepackt in Folie und Gerüsten war es so häßlich wie noch nie. Aber seht selbst, was ein bißchen Schnee bewirken kann. Alles Dunkle und Düstere ist verschwunden und nun dauert es auch nicht mehr lange, bis das Dach gedeckt ist. Und dann verschwinden immerhin die Seitengerüste !!!!



So wünsche ich Euch allen noch einmal ein glückliches, zufriedenes, ideen- und erfolgreiches Jahr, in dem viel Zeit für ein Miteinander mit Familie und Freunden bleibt - und ganz viel Grund zu lachen.

Bis bald
Eure Christiane